Wenn Proteste in Nordafrika gewaltsam unterdrückt werden, dann findest du den Machthaber zwar doof, aber eigentlich bist du vorallem froh, dass du nichts damit zu tun hast.
Wenn du in Moldawien bist, und das gleiche in Kiew und anderen ukrainischen Städten passiert, dann ist das plötzlich im Nachbarland und deine Freunde und Bekannte müssen zu Seminaren dort hin.
Wenn es Militäreinsätze im nahen Osten gibt, dann findest du das natürlich schrecklich, aber du weißt auch, dass dir selber nichts passieren kann, denn das alles ist weit weg von dir.
Wenn das russische Parlament Putin die Erlaubnis gibt, Militäreinheiten nach Krim zu entsenden, dann fängst du plötzlich an zu googlen, wie weit das eigentlich weg ist.
8h23min mit dem Auto, sagt Google maps.
Dann fragst du dich, was aus deinem Sommerurlaub wird, den du in Odessa verbringen wolltest, und ob du die Ukraine direkt von deiner Liste mit Reisezielen streichen kannst.
Dann überlegst du dir, ob du nicht gerade deswegen dorthin fahren solltest, um später deinen Enkeln erzählen zu können, dass du dabei warst, als die Dinge passiert sind, die sie dann im Geschichtsunterricht lernen.
Und auf einmal ist alles so nah und so real.
Und wieder einmal wird dir klar, wie viel Glück du hast, weil du in Deutschland geboren wurdest. Aber auch, weil du die Chance hast, diese Erfahrungen zu sammeln.
Samstag, 1. März 2014
Sonntag, 16. Februar 2014
Baum
Vorsätze sind wie Regeln, sie sind dafür da um gebrochen zu werden. Und wenn einfach nichts passiert, ist es echt schwer jede Woche einen Blogeintrag zu verfassen. Letztendlich interessiert es doch sowieso keinen, was ich hier schreibe, es geht doch nur darum, dass sich keiner beschweren kann, ich würde nichts von mir hören lassen.
Doch für all diejenigen, die regelmäßig nachgucken, ob ich etwas neues geschrieben habe (bzw. für den einzigen, der das tut), schreibe ich diesen Blogeintrag. Eigentlich wollte ich noch ein Foto von einem Baum hinzufügen, aber mein Handy weigert sich das hochzuladen. Tut mir leid. Vielleicht versuche ich es später noch mal vom Computer aus.
Doch für all diejenigen, die regelmäßig nachgucken, ob ich etwas neues geschrieben habe (bzw. für den einzigen, der das tut), schreibe ich diesen Blogeintrag. Eigentlich wollte ich noch ein Foto von einem Baum hinzufügen, aber mein Handy weigert sich das hochzuladen. Tut mir leid. Vielleicht versuche ich es später noch mal vom Computer aus.
Freitag, 24. Januar 2014
Freitag, 17. Januar 2014
Kulturschock
Um mich an meinen Vorsatz zu halten, beschreibe ich einfach mal eine Situation von letztem Dienstag.
Es war der letzte Tag meiner japanischen Mitfreiwilligen. Als wir am Abend nach Hause geschickt wurden, zog sie sich die Jacke an und ging. Sie sagte weder uns anderen Freiwilligen, noch den Mitarbeitern, nicht einmal den Kindern auf Wiedersehen.
Ist das normal? Ich denke nicht!
Es war der letzte Tag meiner japanischen Mitfreiwilligen. Als wir am Abend nach Hause geschickt wurden, zog sie sich die Jacke an und ging. Sie sagte weder uns anderen Freiwilligen, noch den Mitarbeitern, nicht einmal den Kindern auf Wiedersehen.
Ist das normal? Ich denke nicht!
Sonntag, 12. Januar 2014
Orheiul Vechi
Gestern war ich in Orheiul Vechi, einem Ort, der mit dem Bus ca. 1h30 von Chisinau entfernt ist. Das tolle: Die Fahrt dorthin kostet umgerechnet 1,50€. Vorort findet man ein ehemaliges Korallenriff, dessen zahlreiche Höhlen früher von Einsiedlern bewohnt waren. Außerdem gibt es ein unterirdisches Kloster, indem fotografieren leider nicht erlaubt ist.
Mittwoch, 1. Januar 2014
La mulți ani!
Neues Jahr, neue Vorsätze, neuer Versuch.
Also ich versuch's dann noch mal mit dem bloggen. Mein Vorsatz: jede Woche mindestens ein Satz oder Foto.
Ich bin gespannt, wie lange ich mich daran halte.
Also ich versuch's dann noch mal mit dem bloggen. Mein Vorsatz: jede Woche mindestens ein Satz oder Foto.
Ich bin gespannt, wie lange ich mich daran halte.
Frohes neues Jahr! Happy new year! La mulți ani!
Dienstag, 15. Oktober 2013
Ziua vinului
5. & 6. Oktober 2013
Wie in Deutschland das Oktoberfest gibt es hier das Weinfest. Meiner Meinung nach ist das eine viel bessere Idee, da moldawischer Wein 1000 mal besser schmeckt als deutsches Bier. Beim Weinfest handelt es sich um ein Riesenevent zu dem sich die ganze Stadt auf der zentralsten und größten, extra dafür abgesperrten Hauptstraße versammelt. Die Weinhändler bauen ihre Stände entlang des Straßenrandes auf und verkaufen ihren Wein. Das Ziel eines jeden Besuchers ist es, möglichst viel Wein zu probieren. Da man diesen nur in ganzen Flaschen kaufen kann, wird man dabei ziemlich schnell betrunken. Doch im Gegensatz zum Oktoberfest wird man dabei nicht arm, denn eine Flasche kostet zwischen 2 und 5 €. Und wenn man zu mehreren unterwegs ist kauft jeder eine Flasche und los geht die Party. Hinter den Weinständen gibt es natürlich auch noch Fressbuden, die entweder gegrilltes Schweinefleisch oder traditionelles moldawisches Gebäck anbieten. Da weiß man gar nicht, was man zuerst probieren soll. Nebenbei versuchen die Telefonanbieter mit gigantischen Zelten möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Über das gesamte Gelände schallt traditionelle Livemusik, die auf einer großen Bühne in der Mitte der Straße ihren Ursprung findet. Vor der Bühne versammeln sich viele Leute, um zusammen mit ihnen bis dahin fremden Menschen traditionelle Tänze zu tanzen. Das ist gar nicht mal so schwer wie es klingt, hauptsache man tanzt im Kreis. Zum Abschluss des Festivals gab es dann auch noch ein Feuerwerk.
Natürlich hatte ich mal wieder kameratechnische Probleme, aber das hindert mich nicht daran diesem Bericht ein paar Bilder beizufügen.
Wie in Deutschland das Oktoberfest gibt es hier das Weinfest. Meiner Meinung nach ist das eine viel bessere Idee, da moldawischer Wein 1000 mal besser schmeckt als deutsches Bier. Beim Weinfest handelt es sich um ein Riesenevent zu dem sich die ganze Stadt auf der zentralsten und größten, extra dafür abgesperrten Hauptstraße versammelt. Die Weinhändler bauen ihre Stände entlang des Straßenrandes auf und verkaufen ihren Wein. Das Ziel eines jeden Besuchers ist es, möglichst viel Wein zu probieren. Da man diesen nur in ganzen Flaschen kaufen kann, wird man dabei ziemlich schnell betrunken. Doch im Gegensatz zum Oktoberfest wird man dabei nicht arm, denn eine Flasche kostet zwischen 2 und 5 €. Und wenn man zu mehreren unterwegs ist kauft jeder eine Flasche und los geht die Party. Hinter den Weinständen gibt es natürlich auch noch Fressbuden, die entweder gegrilltes Schweinefleisch oder traditionelles moldawisches Gebäck anbieten. Da weiß man gar nicht, was man zuerst probieren soll. Nebenbei versuchen die Telefonanbieter mit gigantischen Zelten möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Über das gesamte Gelände schallt traditionelle Livemusik, die auf einer großen Bühne in der Mitte der Straße ihren Ursprung findet. Vor der Bühne versammeln sich viele Leute, um zusammen mit ihnen bis dahin fremden Menschen traditionelle Tänze zu tanzen. Das ist gar nicht mal so schwer wie es klingt, hauptsache man tanzt im Kreis. Zum Abschluss des Festivals gab es dann auch noch ein Feuerwerk.
Natürlich hatte ich mal wieder kameratechnische Probleme, aber das hindert mich nicht daran diesem Bericht ein paar Bilder beizufügen.
Abonnieren
Posts (Atom)
















