Samstag, 5. April 2014

Angekommen

Heute morgen um 7 Uhr sind wir angekommen - in Brașov, auf deutsch Kronstadt, in Siebenbürgen (Rumänien). Morgen geht's weiter nach Sibiu, dann folgen Bukarest und Constanța.
Details und Fotos gibt's dann wenn ich wieder in Chișinău bin. Irgendwann.

Freitag, 4. April 2014

Auf geht's !

Also ich bin gerade ganz fleißig am packen, sogar schon fast fertig. Heute Abend geht's los! Wohin? Das verrate ich, wenn ich angekommen bin.



Mittwoch, 26. März 2014

Balţi (Belz)




Coolster Mülleimer der Welt :)













Ich hätte die Bilder gerne richtig gedreht, aber irgendwer scheint was dagegen zu haben..

Freitag, 14. März 2014

Leben eines/r Freiwilligen

22.30, Chișinău, Moldova
Im Troleibuz steht ein junges Mädchen. Sie sind ziemlich fertig aus und ihr ganzes Gesicht ist mit Schmetterlingen beklebt. Nein, sie ist nicht betrunken. Sie hat seit 3 Uhr nachmittags bis wenige Minuten zuvor in einem Kinderheim als Freiwillige gearbeitet.

Sonntag, 9. März 2014

Liebes Tagebuch ...

... heute habe ich einen Panzer gesehen. Und dazu ein paar Soldaten. Vielleicht waren sie sogar russisch. Denn es war wohl anscheinend ein Teil der transnistrischen Grenze, wo wir zufällig versehentlich gelandet waren. Und in Transnistrien sammelt sich ja bekanntlich die russische Minderheit - oder in dem Fall Überzahl - Moldawiens an. Naja, ist ja auch nicht so wichtig, ich wollte nur den Panzer mal erwähnt haben. Gute Nacht!

Samstag, 1. März 2014

Blickwinkelwechsel

Wenn Proteste in Nordafrika gewaltsam unterdrückt werden, dann findest du den Machthaber zwar doof, aber eigentlich bist du vorallem froh, dass du nichts damit zu tun hast.
Wenn du in Moldawien bist, und das gleiche in Kiew und anderen ukrainischen Städten passiert, dann ist das plötzlich im Nachbarland und deine Freunde und Bekannte müssen zu Seminaren dort hin.
Wenn es Militäreinsätze im nahen Osten gibt, dann findest du das natürlich schrecklich, aber du weißt auch, dass dir selber nichts passieren kann, denn das alles ist weit weg von dir.
Wenn das russische Parlament Putin die Erlaubnis gibt, Militäreinheiten nach Krim zu entsenden, dann fängst du plötzlich an zu googlen, wie weit das eigentlich weg ist.
8h23min mit dem Auto, sagt Google maps.
Dann fragst du dich, was aus deinem Sommerurlaub wird, den du in Odessa verbringen wolltest, und ob du die Ukraine direkt von deiner Liste mit Reisezielen streichen kannst.
Dann überlegst du dir, ob du nicht gerade deswegen dorthin fahren solltest, um später deinen Enkeln erzählen zu können, dass du dabei warst, als die Dinge passiert sind, die sie dann im Geschichtsunterricht lernen.
Und auf einmal ist alles so nah und so real.
Und wieder einmal wird dir klar, wie viel Glück du hast, weil du in Deutschland geboren wurdest. Aber auch, weil du die Chance hast, diese Erfahrungen zu sammeln.

Sonntag, 16. Februar 2014

Baum

Vorsätze sind wie Regeln, sie sind dafür da um gebrochen zu werden. Und wenn einfach nichts passiert, ist es echt schwer jede Woche einen Blogeintrag zu verfassen. Letztendlich interessiert es doch sowieso keinen, was ich hier schreibe, es geht doch nur darum, dass sich keiner beschweren kann, ich würde nichts von mir hören lassen.
Doch für all diejenigen, die regelmäßig nachgucken, ob ich etwas neues geschrieben habe (bzw. für den einzigen, der das tut), schreibe ich diesen Blogeintrag. Eigentlich wollte ich noch ein Foto von einem Baum hinzufügen, aber mein Handy weigert sich das hochzuladen. Tut mir leid. Vielleicht versuche ich es später noch mal vom Computer aus.


Freitag, 17. Januar 2014

Kulturschock

Um mich an meinen Vorsatz zu halten, beschreibe ich einfach mal eine Situation von letztem Dienstag.

Es war der letzte Tag meiner japanischen Mitfreiwilligen. Als wir am Abend nach Hause geschickt wurden, zog sie sich die Jacke an und ging. Sie sagte weder uns anderen Freiwilligen, noch den Mitarbeitern, nicht einmal den Kindern auf Wiedersehen.

Ist das normal? Ich denke nicht!

Sonntag, 12. Januar 2014

Orheiul Vechi

Gestern war ich in Orheiul Vechi, einem Ort, der mit dem Bus ca. 1h30 von Chisinau entfernt ist. Das tolle: Die Fahrt dorthin kostet umgerechnet 1,50€. Vorort findet man ein ehemaliges Korallenriff, dessen zahlreiche Höhlen früher von Einsiedlern bewohnt waren. Außerdem gibt es ein unterirdisches Kloster, indem fotografieren leider nicht erlaubt ist.



















Mittwoch, 1. Januar 2014

La mulți ani!

Neues Jahr, neue Vorsätze, neuer Versuch.
Also ich versuch's dann noch mal mit dem bloggen. Mein Vorsatz: jede Woche mindestens ein Satz oder Foto.
Ich bin gespannt, wie lange ich mich daran halte.


Frohes neues Jahr! Happy new year! La mulți ani!